Die Empfehlung lautet, eine Anti-Aging Creme bereits ab Mitte 20 zu benutzen. Ab diesem Punkt beginnt die Alterung der Haut und das mit hohem Tempo. Die Umwelteinflüsse heizen das Tempo weiter an. Zwar sind mit Mitte 20 noch keine (tiefen) Falten sichtbar, aber die Haut verliert nach und nach an Spannkraft. Nun ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege, als eine gute Anti-Aging Creme, zu setzen.
Die meisten warten dabei mit reichhaltigen Inhaltsstoffen auf. Dazu gehören Urea, Zink, Hyaluronsäure und zum Beispiel Panthenol. Dadurch wird die Haut direkt mit der benötigten Feuchtigkeit versorgt. Der Effekt: Die Haut bleibt länger prall, rosig und vor allem jung. Doch nicht jede Anti-Aging Creme verspricht, was sie hält. Die Preise reichen von 2,99 bis weit hinein in den 5-stelligen Bereich. Es soll sogar Stars geben, die sich eigene Mixturen herstellen lassen, die ein Vermögen kosten. Doch wie gut sind die Cremes und vor allem wie gut sind die Luxus-Varianten zwischen 500 – 1.000 Euro.

Was kann eine Anti-Aging Creme
Die meisten Produkte lassen sich gut auftragen und ziehen schnell ein. Ganz wichtig ist natürlich, dass sie keinen unangenehmen Fettfilm auf der Haut hinterlassen, der später zu einem unnatürlich wirkenden Glanz verleitet. Bei sehr trockener Haut kann eine Anti-Aging Creme viel bewirken und vorbeugend wirken. Selbst kleine Fältchen lassen sich mit der richtigen Anti-Aging Creme um die Augenpartie wieder aufpolstern.
Tatsächlich können einige Produkte enorme Erfolge bewirken und die Haut bereits nach kurzer Zeit klarer und zarter erscheinen lassen. Die Tiefe der Fältchen wird meistens nach 4 – 12 Wochen um einiges reduziert. Versprochen wird allerdings viel und für jeden Hauttyp gibt es unterschiedliche Cremes.

Alternativen zur Anti-Aging Creme
Wir lieben Luxus. Doch gerade hier stellt sich die Frage, ob nicht auch andere Produkte genauso gute Ergebnisse liefern können. Statt 1.000 Euro für 30 ml zu bezahlen, könnten wir die Scheine besser in andere Luxusprodukte investieren. Oder doch nicht? Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass auch ganz normale Cremes für den Anti-Aging Effekt genutzt werden können. Fett und Feuchtigkeit machen die Haut glatter und praller. Das geht sogar mit Nivea. Eine normale Tagescreme kann also den gleichen Effekt bewirken. Allerdings sollte auch beachtet werden, das überall wo mit Anti-Aging geworben wird, ein höherer Preis abverlangt wird.
Doch die Creme alleine reicht nicht. Auch die Ernährung und Bewegung sollte angepasst werden. Spaziergänge mit gesundem und leckerem Essen, helfen der Haut genauso. Statt Diäten, ein- oder zweimal im Jahr fasten. Auch das hilft der Haut, sich wieder zu verjüngen. Viele scheitern daran, doch manchmal helfen kleine Tricks. So wird Fasten zum Kinderspiel, und kann direkt in die Hautpflege miteingebunden werden.

Luxus auf der Haut
Die Hersteller verweisen auf die Wirkung. So wird immer wieder das Serum von MBR hervorgehoben. 4.200 Euro kostet die 3-monatige Behandlung. 2.160 Euro kostet hingegen das kleine Döschen von Dr. Huber, mit denen die Haut erneuert werden soll. Etwas günstiger ist da schon Age Less 15 von Cellex-C, mit dem die Haut mehr Kollagen produzieren soll. Es kostet um die 750 Euro. Viele Promis schwören auf diese Cremes. Das liegt aber vor allem daran, dass sie direkte Verträge mit den Herstellern haben. Das Geld ist mit Sicherheit woanders besser investiert. Um die normale Haut zu straffen reichen bereits Inhaltsstoffe wie Vitamin E und A aus, die in den meisten Lotion enthalten sind.