Kaffee: Die besten Bohnen aus fernen Ländern

Des Deutschen Lieblingsgetränk ist und bleibt der Kaffee. In kaum einem Land wird so viel Kaffee getrunken, wie in Deutschland. Für die meisten ist der erste Gang nach dem Aufstehen am frühen Morgen zur Kaffeemaschine. Kaffee ist aber nicht gleich Kaffee und jede Bohne hat ihre ganz besondere Note. Hinzu kommt die Zubereitung des Kaffeepulvers, wie ist der Kaffee gemahlen, wie sind die Bohnen geröstet.

Viele Aspekte spielen eine wichtige Rolle für den perfekten Genuss. Kaffeebohnen aus Peru sind bei Genießern besonders beliebt. Ihre ganz spezifische Note ist es, warum viele Kaffeegenießer auf diese hochwertigen Bohnen zurückgreifen.

Peru: Perfektes Klima für den Kaffeeanbau

Letztlich sind italienische, österreichische und deutsche Siedler schuld, dass in Peru erstmals vor und 200 Jahren Kaffee angebaut wurde. Sie förderten in den Regionen von Cajamarca, Amazonas und dem zentral gelegenen Chanchamayo-Tal den Kaffeeanbau und unterstützen die dortigen Bauern. Um 1930 entpuppt sich der Ort Chanchamayo als Hauptproduzent für Kaffeebohnen aus Peru. Der Anbau wurde professionell und die Verarbeitungsmethoden schließlich verfeinert und spezialisiert. Erst in den 50er und 60er Jahren etablierte sich der peruanische Kaffeeanbau durch hochwertige Qualität und gelang internationales Ansehen.

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Kaffeeanbau durch kleine Bauern

1968 wurde der durchaus erfolgreiche und gewinnbringende Kaffeeanbau durch die damalige Militärregierung drastisch unterbrochen. Flächendeckende Enteignungen fanden statt und nur kleine Bauern waren es, die den Kaffeeanbau weiterhin durchführten. Und noch heute sind es diese Bauern, die dafür sorgen, dass die Kaffeebohne aus Peru eine der beliebtesten Bohnen unter Kaffeeexperten gilt. Kaffee aus Peru ist etwas ganz besonderes. Ihre spezielle Note hat sie so erfolgreich gemacht, richtig geröstet und sanft gemahlen, entfaltet sie ihr ganzes Aroma.

Gut geröstet und gemahlen

Kaffeebohnen müssen sorgsam behandelt werden. Anhand ihrer unterschiedlichen Röstung entfaltet sie erst ihren einzigartigen Geschmack. Die Bohnen selbst mahlen oder mahlen zu lassen bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist jedoch die Zubereitung des Kaffeepulver durchaus. Hierzu ist es ratsam, sich eine wirklich gute Kaffeemaschine auszusuchen. Sie sollte nicht nur in der Lage sein, den Kaffee aufzubrühen, sondern auch mit der richtigen Temperatur des Wassers, dem Druckverfahren und auch der Schnelligkeit, mit der sie das Wasser aufkocht, sind entscheidend für den guten Geschmack des Kaffees. Hat die Maschine ein eigenes Mahlwerk für die Kaffeebohnen, umso mehr Aroma bleibt im Kaffee selbst. Denn frisch gemahlen und sofort verarbeitet, ist die beste Garantie für perfekten Kaffee.

Filterkaffee selbst aufgebrüht

Früher war es selbstverständlich, jede einzelne Tasse Kaffee selbst aufzubrühen. Eine Trichter aus Porzellan wurde über die Tasse gestellt, eine passende Filtertüte hineingesetzt und schließlich das Kaffeepulver eingefügt. Aufgekochtes Wasser darüber gegossen, und schon hatte man eine Tasse heißen und frischen Kaffee. Die vollautomatische Kaffeemaschine zog erst wesentlich später in fast jeden Haushalt ein. Heutzutage geht der Trend immer mehr hinüber, zu professionellen Kaffeemaschinen, die mit eigenem Mahlwerk und Siebdruck ausgestattet sind. Den Kaffee so zu genießen, wie es beispielsweise die Italiener tun, ist mittlerweile beliebter denn je. Sie brühen ihren Kaffee noch heute mit frischem Kaffeepulver auf dem Gasherd auf, nutzen dazu eine kleine „Cafetiera“, die im unteren Bereich mit Wasser gefüllt wird und im oberen Bereich mit Kaffeepulver. Sobald das Wasser sich erhitzt, drückt es durch ein Sieb über das Pulver nach oben, der Kaffee ist fertig. Vollautomatische Kaffeemaschinen findet man äußerst selten in italienischen Haushalt finden.

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