Die Luftqualität in Räumen

Es ist so selbstverständlich und meistens macht man sich überhaupt keine Gedanken darum: Die Rede ist von der Qualität der Raumluft, die wir alle täglich einatmen. Heutzutage ist es ja so, dass die meisten Menschen sich überwiegend nur in Räumen aufhalten. Dort ist man dann auch ständig der sich darin befindlichen Luftqualität ausgesetzt. Diese kann aber ein entscheidender Faktor dabei sein, wie es um die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden steht. Viele Menschen reagieren vielleicht öfters empfindlich und fühlen sich nicht gut. Oft wird dann aber nicht vermutet, dass es an der schlechten Luft und der erhöhten Schadstoffkonzentration in ihr liegen könnte.

Heutzutage soll dieser Zusammenhang aber schon eindeutig belegt sein. So gibt es einige Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und verschiedenen Krankheiten. Hier kann auch eine Langzeiteinwirkung entstehen, die durch kleinerer Mengen an Luftschadstoffen zum Tragen kommt. Früher verbrachten unsere Vorfahren die meiste Zeit im Freien. Dadurch war die Schadstoffbelastung für sie bei weitem nicht so groß und vielleicht war auch generell die Schadstoffbelastung noch nicht so hoch. Heute kann sogar die Innenluft deutlich verschmutzter sein als draußen.

Wodurch die Raumluftbelastung entstehen kann

Häufig sind die Übeltäter Baumaterialien aber auch die Inneneinrichtung. Das heißt Möbel, Teppichböden, Panelböden usw. können Schuld sein, weil sie Ungesundes in die Raumluft bringen. Bei Wohnmöbeln sollte man deswegen auch auf die Schadstoffbelastung achten und vielleicht sogar über Biomöbel nachdenken. Aber auch Raumfarben, Lufterfrischer und Reinigungsprodukte sind nicht immer gut für uns.

Wie sich schlechte Luft bemerkbar machen kann

Eine schlechte Luft in Räumen wird sogar mit Asthma, Kopfschmerzen, grippeähnlichen Symptomen und anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Sie kann zu kurz- als auch langfristigen gesundheitlichen Problemen führen. Hier sind gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgezählt, die verursacht oder auch verstärkt werden können:

  • Allergien, Asthma oder andere Atemwegserkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Augentrockenheit oder Hautirritationen
  • Halsschmerzen, Erkältungen oder Grippe
  • Gedächtnisverlust, Schwindel, Müdigkeit und Depressionen

Auch können schwerwiegende Krankheiten wegen giftigem Feinstaub auftreten. Hier kann es sich dann beispielsweise um Herzkrankheiten, Persönlichkeitsstörungen oder sogar Krebs handeln.

Was Abhilfe schaffen kann

Wie schon erwähnt, sollte man auf schadstoffarme Möbel und auch entsprechende Baumaterialien zurückgreifen. Einige Arten von Teppichböden enthalten auch giftige Materialien. Die Leim- und Farbstoffe, die in Teppichböden verwendet werden, sollen dafür bekannt sein, dass Sie schädlich für die Gesundheit sind. Hier kann eine sorgfältige Auswahl ungiftiger Teppichböden (beispielsweise aus Wolle) oder die Verwendung von nicht-toxischen Bodenbelägen wie Massivholz oder Bambus helfen. Darüber hinaus ist regelmäßiges Lüften generell wichtig. Vor allem dann, wenn ein neuer Einbau stattgefunden hat oder neue Einrichtungsgegenstände angeschafft wurden. Ein entsprechender Luftreiniger kann auch sehr gut dabei helfen, Milben-Hausstaub, Feinstaub, Blüten-Pollen, Tierhaare, Viren, Bakterien und andere Allergene oder gesundheitsgefährdende Partikel aus der Raumluft zu entfernen.

Medikamente verwenden, wenn man keine Luft mehr bekommt.

Manchmal helfen Tipps und Hinweise nicht immer oder sie reichen einfach nicht aus. Dann sollte man auf alle Fälle und zur Not, die geeigneten Medikamente zur Hand haben. Ein Asthmaanfall zum Beispiel, kann so mit dem geeigneten Mittel eingedämmt werden, bevor es womöglich noch lebensbedrohlich wird.

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